Vorteile Bachelor-Studium

Der Bachelor hat gegenüber den früheren Diplom-Studiengängen eindeutig den Vorteil, dass er kürzer ist.

So ist der Student mit dem ersten Studium schneller fertig, zumal durch die neuen Prüfungsordnungen Prüfungen nicht mehr beliebig verschoben werden können. Für den Fernstudenten hat dies nur bedingt Bedeutung. Er konnte schon früher sein Studium nicht beliebig verlängern, weil dies eine erhebliche zusätzliche Belastung bedeutet hätte. Allerdings ist er gegenüber einem Bachelor-Studium an einer normalen Hochschule insofern im Vorteil, dass er seine Studienzeit freier einteilen kann.

Die Vorteile des Bachelor-Studiums liegen darüber hinaus in dem Umstand, dass schon nach dem ersten Studium ein akademischer Abschluss erreicht ist. Ein Master-Studium ist daher nicht unbedingt erforderlich. Der frühere Diplom-Studiengang war zwar auch zweigeteilt in Vor- und Hauptdiplom. Das Vordiplom als Voraussetzung für das Hauptstudium war aber lediglich ein interner Leistungsnachweis der Hochschule, der nach außen hin, beispielsweise bei einer Bewerbung, keinerlei Bedeutung hatte - allenfalls als Nachweis der verbrachten Zeit. Mit dem Bachelor ist jetzt nach relativ kurzer Zeit ein akademischer Abschluss gegeben.

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Neben dem Beruf studieren - ein Fernstudium macht es möglich.

Soll man nach dem Bachelor-Studium noch ein Master-Studium anschließen? Der Student an einer Fernuniversität wird sich diese Frage sicher aufgrund seiner beruflichen Erfahrung beantworten können. Wenn das Bachelor-Studium seinen Wissenshorizont ausreichend erweitert hat, benötigt er kein weiteres Studium. Hier zeigt sich wieder der Vorteil der kürzeren Studiendauer. Soll dagegen das Wissen noch weiter vertieft werden, kann ein Master-Studium seinen Sinn haben.

Auch für den Studenten an einer Fernuniversität gilt die Möglichkeit, nach dem Bachelor-Studium ein Master-Studium in einem anderen Studiengebiet zu absolvieren. Ein solches Doppelstudium hat dort seinen Sinn, wo es um angrenzende Wissensgebiete geht. Gerade für solche Schnittstellen sind Spezialisten sehr gefragt. Auch hier ist der Fernstudent gegenüber einem normalen Studenten im Vorteil, weil er sehr viel besser abschätzen kann, ob er an seinem Arbeitsplatz noch mehr theoretisches Wissen aus einem Studium braucht oder nicht.

Ein Vorteil des Bachelor-Studiums ist auch seine bessere internationale Vergleichbarkeit. Zwar mögen die Inhalte der Studiengänge noch nicht überall vergleichbar sein, doch hat man zumindest hinsichtlich der Titel und der Bewertung von Leistungen durch das einheitliche Punkte- und Benotungssystem eine Vereinheitlichung und damit eine bessere Vergleichbarkeit geschaffen.

Das Bachelor-Studium beschränkt sich im wesentlichen auf ein Studienfach. Übergreifende Fächer sind die Ausnahme. Dies ist für die Erarbeitung des Stoffes sicher ein Vorteil. Damit entfernt sich das Studium andererseits von der früher geschätzten Freiheit des Studierenden, der stärker auf sein Studienfach eingeengt wird und auch aufgrund der engen zeitlichen Vorgaben kaum Zeit findet, sein Wissen in anderen Gebieten zu mehren. Für einen Fernstudenten dürfte das zwar ohnehin wegen seiner stärkeren zeitlichen Beanspruchung nicht in Frage kommen. Er ist an seinen Stoff gebunden - im Gegensatz zu einem Vollzeitstudenten, der durchaus einmal in eine andere Lehrveranstaltung hineinschnuppern und so sein Wissensgebiet verbreitern kann.

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