Vorteile Masterstudium

Während die früheren Diplom-Studiengänge in der Regel vier Jahre als Studiendauer vorsahen, sind dies heute bei den Studiengängen Bachelor und Master drei beziehungsweise fünf Jahre.

Für die Studenten gibt es so die Möglichkeit, schon früher mit einem akademischen Grad von der Hochschule abzugehen. Andererseits hat der Student, der auch noch den Master-Titel erwerben will, dafür dann mehr Zeit, als dies bei der alten Studienordnung der Fall war.

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Neben dem Beruf studieren - ein Fernstudium macht es möglich.

Der Vorteil des Master-Studiums liegt beim "konsekutiven" Master, der auf einem Bachelor-Abschluss im gleichen Studienfach aufbaut, in der weiteren Vertiefung des Stoffes. Er ist auch dann sinnvoll und Voraussetzung, wenn der Student nach dem Master-Studium noch promovieren will. Der Student kann damit eine gegenüber dem Bachelor bessere Qualifikation in seinem Studienfach erreichen.

Ob sich die längere Studiendauer aber auch im Erwerbsleben niederschlägt, ist nicht ganz sicher. Im Normalfalle, dem Vollzeitstudenten, fehlen immerhin zwei Erwerbsjahre, und ob die zusätzlichen Kenntnisse entsprechend höher bewertet werden, ist nicht sicher. Anders sieht dies beim Fernstudenten aus, der ja auch während dieser Zeit sein Einkommen hat. Er kann auch besser beurteilen, ob ihm das Master-Studium nach dem Bachelor noch so viel mehr Erkenntnisse bringt, dass sich das an seinem Arbeitsplatz auszahlt.

Beim "nicht-konsekutiven" Master erfolgt das Master-Studium nicht in dem Fach, in dem der Student den Bachelor-Titel erreicht hat. Dies kann eine sehr sinnvolle Kombination darstellen, weil damit praktisch zwei Studienfächer kombiniert werden können. Solche Schnittstellen-Spezialisten können sehr gefragt sein. Allerdings besteht die Gefahr, dass das Master-Studium doch unter der fehlenden Basis eines Bachelor-Studiums im gleichen Fach leidet. Es wird jedenfalls nicht einfacher sein, so zu studieren.

Im Fernstudium ist der "nicht-konsekutive" Master natürlich ebenso möglich. Auch da kann es sinnvoll sein, wenn man damit weitere Kenntnisse auf einem Gebiet erwerben kann, das nicht Grundlage des Bachelor-Studiums war. Aufgrund der größeren praktischen Kenntnisse und dem höheren Praxisbezug kann es für einen Fernstudenten einfacher sein, ein solches Studium zu absolvieren, wenn er aus seiner Praxis Teile des im Master-Studium vermittelten Stoffes bereits kennt.

Die Bedingungen der weiterbildenden Masterstudiengänge sind von einem Fernstudenten in der Regel leicht zu erfüllen; der Nachweis der nötigen Berufserfahrung dürfte kein Problem bereiten.

Das Master-Studium wird im Fernuniversitätsbereich teilweise auch komplett mit dem als Voraussetzung notwendigen Bachelor-Studium angeboten. Diese Kombination kann nachteilig sein, wenn man nach dem Bachelor-Studium, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr weiter machen will. Schließlich ist mit dem Studium neben dem Beruf eine nicht zu unterschätzende Belastung verbunden. Daher dürfte es zu empfehlen sein, erst den ersten Schritt abzuschließen, bevor der zweite in Angriff genommen wird. Gerade der Fernstudent hat ja durch seinen Berufsbezug Möglichkeiten des Weiterkommens, die unabhängig von einem weiteren Studium sein können. Da kann dann ein ursprünglich geplantes Master-Studium schnell zu einem Hindernis für die berufliche Entwicklung werden.

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